ISO GPS kompakt
Unser öffentliches Seminar, zwei- bis dreimal im Jahr: von den Grundlagen über Form- und Lagetoleranzen bis zu Bezugssystemen – mit Übungen an realen Bauteilen.
Eine gute Zeichnung lässt nur eine Interpretation zu – und genau eine Prüfung. Wir zeigen Konstrukteuren und Projektleitern, wie ISO GPS aus mehrdeutigen Maßen belastbare Spezifikationen macht: in Seminaren, in der Projektbegleitung und bei der Einführung im ganzen Unternehmen.
Wir prüfen täglich, woran Zeichnungen scheitern – und geben dieses Wissen ungefiltert weiter.
Keine Theorie im Luftleeren: Wir arbeiten mit realen Teilen, Messgeräten und echten Zeichnungen.
Eine Spezifikation, eine Prüfvorschrift, ein Ergebnis – nachweisbar und streitfest.
Der Begriff dafür heißt Spezifikationsunsicherheit: Die Zeichnung lässt offen, was genau gemessen werden soll. Zwei Prüfer, zwei Ergebnisse – und keiner hat einen Fehler gemacht.
Ein reales Teil ist nie perfekt rund. Steht auf der Zeichnung nur ⌀20 ±0,1, bleibt offen, welcher Durchmesser gemeint ist:
der größte oder kleinste Zweipunktdurchmesser? Der Hülldurchmesser (GN, kleinstes umschriebenes Element)? Der Pferchdurchmesser (GX, größtes einbeschriebenes Element)? Oder der Ausgleichsdurchmesser (GG, Gauß über alle Messpunkte)?
Jede dieser Definitionen liefert eine andere Zahl – am selben Teil.
ISO GPS macht die Wahl explizit: mit Zuordnungskriterien wie GN / GX / GG oder der Hüllbedingung Ⓔ, die Größe und Form koppelt. Erst dann ist „gut oder schlecht" eine eindeutige Entscheidung – und für Prüfer wie Lieferant dieselbe.
Die Folge fehlender Eindeutigkeit ist immer dieselbe: Der eine misst, der andere reklamiert, und im Schadensfall steht Aussage gegen Aussage. Eine saubere GPS-Spezifikation verlagert diese Klärung dahin, wo sie hingehört – auf die Zeichnung, vor der Fertigung.
Dieselbe Bohrung, dasselbe Nennmaß – aber je nach Funktion muss völlig anders toleriert werden. Genau hier trennt sich saubere Konstruktion von „⌀ hinschreiben und hoffen". Ein kurzer Überblick, was ISO GPS für einen einzigen zylindrischen Formelement bietet:
Tippen Sie links auf eine Toleranzart – hier sehen Sie, wie ein reales (abweichendes) Bauteil aussieht und wie die Tolerierung die Abweichung erfasst.
Dieselbe Geometrie – aber erst die Funktion entscheidet, welche dieser Angaben richtig ist. Wer das falsch wählt, produziert entweder Ausschuss (zu eng) oder Reklamationen (zu weit). Genau das üben wir mit Ihren Teilen.
Endlich eindeutig tolerieren – nach Funktion statt aus Gewohnheit. Weniger Rückfragen, weniger Reklamationen, prüfbare Zeichnungen.
Spezifikationsrisiken früh erkennen, bevor sie in der Serie teuer werden. Schnittstelle zwischen Konstruktion, Einkauf und Lieferant sauber definieren.
Prüfvorschriften, die zur Zeichnung passen – und umgekehrt. Messstrategie und Spezifikation aus einer Hand gedacht.
Ein Seminar sät das Wissen. Damit es im Alltag ankommt, unterstützen wir Sie darüber hinaus: am konkreten Projekt und bei der Einführung im ganzen Unternehmen.
Wir setzen uns mit Ihrem Konstruktions- und Projektteam an die reale Zeichnung – vom kritischen Bauteil bis zum kompletten Toleranzkonzept einer Baugruppe.
Die Umstellung auf durchgängige GPS-Spezifikation ist ein Prozess. Wir strukturieren ihn – von der Bestandsaufnahme bis zum firmeninternen Standard.
Wer täglich Toleranzen prüft, weiß, woran Zeichnungen scheitern. Genau dieses Wissen geben wir weiter: kompakt, praxisnah und mit echten Bauteilen aus dem Messraum.
Unser öffentliches Seminar, zwei- bis dreimal im Jahr: von den Grundlagen über Form- und Lagetoleranzen bis zu Bezugssystemen – mit Übungen an realen Bauteilen.
Ihre Zeichnungen, Ihre Bauteile, Ihr Team: Wir schulen bei Ihnen vor Ort oder in unserem Labor – abgestimmt auf Ihre Produkte.
Kein Seminar, sondern konkret: Wir schauen gemeinsam auf Ihre Zeichnung und Ihr Toleranzkonzept.
Ob offenes Seminar, Schulung im Haus oder Begleitung am konkreten Projekt – wir finden den passenden Einstieg für Ihr Team.
Seminartermine ansehen Persönliche Beratung